Flüssiggas – Technik

Technik, Abgas – und Luftzuführung

Zur Verhinderung, daß betriebsbedingte Gasaustritte ( z.B. während des Befüllungsvorgangs ) sich wegen mangelhafter Vermischung mit der Luft entzünden können, darf die Umlüftung von im Freien, oberirdisch, halboberirdisch oder erdgedeckt aufgestellten Flüssiggasbehältern im Umkreis von < 3 m , gemessen vom Bereich der Armaturenanordnung, an nicht mehr als zwei Seiten durch Gebäudewände u. ä. eingeschränkt sein. Bei Einschränkung an mehr als zwei Seiten sind zusätzliche Lüftungsmaßnahmen erforderlich.( z.B. Lüftungsöffnungen in den Mauern )

Die explosionsgefährdeten Bereiche um den Flüssiggasbehälter, gemessen von der Armaturenanordnung, innerhalb der sich keine Zündquellen befinden dürfen, werden mit Bereich A und Bereich B bezeichnet. Für den Bereich A gilt, daß dort dauernd keine Zündquellen vorhanden sein dürfen. Dagegen muß für den Bereich B diese Anforderung nur für die Zeit der Befüllung des Flüssiggasbehälters sichergestellt werden.
Elektrische Einrichtungen müssen nach der Explosionsschutzrichtlinie ( EX – RL ) im Bereich A für Zone 1 und im Bereich B für Zone 2 ausgeführt werden.


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Kein Schornstein? – Kein Problem!

Die große Auswahl von Flüssiggasgeräten zum Heizen und Warmwasserbereiten bietet viele Möglichkeiten der Gasführung und Verbrennungsluftzuführung. Alle Probleme im Alt – und Neubaubereich können optimal gelöst werden. Für die Planung des günstigsten Abgasführungssystems wir die Abstimmung mit dem örtlichen Bezirksschornsteinfeger empfohlen, da diesem nach Ausführung die Abnahme und widerkehrende Prüfung erfolgt.